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Kalkausblühungen

Steine und vor allem Portlandzementmischungen enthalten einen großen Anteil Kalk. Wenn das Material feucht wird, saugt es das Wasser zu einem gewissen Grade auf. Dabei werden Kalkbestandteile im Wasser gelöst. Anschließend tritt das Wasser wieder an die Oberfläche und verdunstet. Da Kalk nicht verdunsten kann, bleibt er an der Oberfläche zurück. Diese Kalkausblühungen können bei Mauerwerk und Natursteinen das optische Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigen. Vorbeugend sollte das Eindringen von Feuchtigkeit durch Mauerabdeckplatten und Schichten aus Teerpappe vermieden werden, sowie durch die Verwendung von Trasszement ein Ausblühen weitgehend vermieden werden. Nachträglich können Mauern hydrophobierend gestrichen werden. Regenwasser perlt dann ab wie von einem eingewachsten Auto und kann erst gar nicht in das Gestein eindringen.


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Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

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