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Magerwiese

Gemähtes Grasland mit geringem Nährstoffgehalt im Boden. Auf armen Böden können sich in einer Wiese besonders schöne, seltene und daher schütztenswerte Lebensgemeinschaften bilden. Sie können nur erhalten werden, wenn die Wiese regelmäßig gemäht und das Mähgut abtransportiert wird, um dem Boden die Nährstoffe zu entziehen. Wird nicht mehr gemäht, so siedeln sich Bäume an und die wertvolle Kraut-Artengemeinschaft der Wiese wird von Waldarten verdrängt. Wird das Mähgut liegen gelassen, eutrophiert der Boden und häufigere Arten wie alltägliche Gräser und Brennessel können sich ausbreiten.


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Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

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