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Wassertopf

In Astgabelungen kann sich besonders bei spitzwinkelig zueinander stehenden Ästen (vgl. Schlitzast, Zwiesel) ggf. stehendes Wasser sammeln. Dies kann bei Gehölzen in der freien Landschaft toleriert werden, falls der betreffende Baum kein besonders schützenswertes Exemplar darstellt. Als Sonderbiotop bieten derartige Wasserstellen verschiedenen Arten einen Lebensraum. Bei schützenswerten Gehölzen, vor allem innerorts und in privaten Grünanlagen sollte die Bildung von Wassertöpfen durch den Wegschnitt von Ästen unterbunden werden, da sie Eindringpforten für holzzerstörende Pilze darstellen können. Besteht ein solcher Wassertopf an einem älteren Gehölz, würde eine Schnittmaßnahme eine zu große Wundfläche hinterlassen, welche seinerseits verpilzen könnte. In diesem Fall ist zu prüfen, ob mit Hilfe eines Rohres oder Schlauches gewährleistet werden kann, dass das Wasser abfließt. Regelmäßige Wartung zur Verhinderung einer Verstopfung ist dann nötig.


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Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

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