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Astring

Wulst an der Ansatzstelle eines Astes. Wenn ein Ast eines erhaltenswerten Gehölzes entfernt werden soll, so sollte er „auf Astring" geschnitten werden. Der Wulst sollte also stehen bleiben und die Schnittführung unmittelbar dahinter liegen. Aus dem Wulst bildet sich später sogenannter Kallus, das Wundgewebe, welches die Schnittfläche verschließt. Wenn der Astring mit weg geschnitten wird, entsteht eine unnötig vergrößerte Wunde. Lässt man hinter dem Astring noch einen „Stummel" stehen, so besteht die Gefahr der Verpilzung, weil das Gehölz die Wundstelle erst nach erheblich längerer Zeit (falls überhaupt) verschließen kann.


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Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

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