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Ehrenplatz Langwaden

Der Ehrenplatz Langwaden (ein Dorf in der Nähe von Neuss) wurde nach dem zweiten Weltkrieg zum Gedenken an die Gefallenen errichtet. Im Laufe der Zeit nahm der Bewuchs ein wenig Überhand  trotz regelmäßiger Pflegemaßnahmen. Die verwendeten Materialien zeigten zudem deutliche Verwitterungserscheinungen. Daher hat Volker Mansfeld, einer der Einwohner von Langwaden, eine Initiative ins Leben gerufen, um Geld für die Neugestaltung der Anlage zu sammeln.

Weitere Infos zum Zustand vor der Umgestaltung, sowie dazugehörige Zeitungsberichte sind zu finden auf:
http://www.langwaden.de/kreuz.html

Ehrenplatz LangwadenKreuz auf dem Ehrenplatz Langwadendichter Bewuchs Platz vor der UmgestaltungVerwitterungserscheinungen beim Pflaster

Planung

Als Grundlage für die Planung wurde der Ehrenplatz genau aufgemessen und in CAD übertragen. Es entstand ist ein Entwurf, der bewusst nicht bis technische Detail durchgeplant war. Für wichtig wurde erachtet, eine saubere Gestaltung mit hochwertigen Materialien zu gewährleisten und den Blick auf das Denkmal zu öffnen.

Auf die vorhandene Linienführung ließ sich sehr gut aufbauen. Sie brauchte nicht komplett umgestaltet zu werden.

Der Entwurf sieht vor, den Gehweg rechts vom Denkmal abknicken zu lassen, damit die rechte Teilfläche vor den Denkmal größer wird und so die Symmetrie betont werden kann.

Ein Mäuerchen mit schmiedeeisernem Zaun friedet den engsten Bereich um das Kreuz ein, betont ihn somit und hebt ihn als etwas Wertvolles hervor. Innerhalb des eingefriedeten Bereichs, jeweils links und rechts des Kreuzes, werden zwei Säulen aufgemauert, auf welche bei Kranzniederlegungen Feuerschalen gestellt werden können. Eine ähnliche Intention werden wohl auch die Menschen gehabt haben, die den Platz einst anlegten.

Zwei Bänke links und rechts des Weges, der auf das Kreuz zuführt, laden zum Verweilen ein.

Dieser Weg wurde in einem dunklen Material geplant. Schwarz ist die Farbe der Demut, der Trauer und Ehrfurcht.

Rings um das Kreuz sollte das Niveau angehoben bleiben, so dass eine Stufe wie eine Möglichkeit zum Knien entsteht. Rot ist die Farbe der Liebe. Wertvolle, rötliche Granitplatten stellen die Liebe Jesu dar und können auch mit den Mengen Blut, die im 2. Weltkrieg vergossen wurden, in Verbindung gebracht werden.

Spiräen und Johanniskraut blühen von Juli bis September und sorgen für einen schönen Anblick zum Zeitpunkt des Schützenfestes mit Gefallenenehrung. Alle eingeplanten Pflanzen sind frosthart, hitze- und trockenheitsverträglich und sehr pflegeleicht. Nur im ersten Jahr (bei trockenem Sommer auch im 2. Jahr) muss dafür gesorgt werden, dass die Pflanzen feucht gehalten werden, um anwachsen zu können.

Ehrenplatz Langwaden



Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

Planung, Gestaltung und Pflege für Außenanlagen aller Art

Kaiserstr. 28, 52445 Titz

Telefon: 0 24 63 - 99 85 56, Mobil: 01 62 - 67 98 49 0

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