Friedhofsplanung
Die letzte Ruhestätte unserer Angehörigen sollte in ein Ruhe ausstrahlendes, naturnahes Umfeld eingebettet sein. Die Auswahl unterschiedlicher Gehölzarten mit Bezug zur heimischen Tierwelt leistet hier einen Beitrag.
Das Zwitschern bestimmter Vögel, die sich von den Früchten der Bäume und Sträucher ernähren, wird stets gern gehört. Auch Eichhörnchen und Spechte sind willkommene, weil aufmunternde, Gäste auf einem Friedhof.
Warum sollte man der Tierwelt auf einem Friedhof nicht durch geeignete Friedhofplanung Vorschub leisten? Neben der Ästhetik werden weitere Ansprüche an die Friedhofsplanung gestellt: Man sollte sich gut orientieren können, das heißt eine vielschichtige, einprägsame Gestaltung ist einer gleichförmigen Gestaltung verschiedener Teilbereiche vorzuziehen. Die Anlage sollte problemlos auch mit kleineren Maschinen (Minibagger, Pflegegeräte) befahren werden können und gut erweiterbar sein, so dass sich eine etwaige spätere Flächenerweiterung harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Die Integration von Zapfstellen und Kompostflächen, die Einfriedung, das Erscheinungsbild des Eingangsbereichs und die Bestückung mit ortsnahen Parkplätzen sowie die Einhaltung der einschlägigen Normen und Vorschriften sind weitere Aspekte, die bei der Friedhofsplanung zu beachten sind.
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Dipl.-Ing. Johannes Windt
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