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Landschaftsarchitekt als Gartenplaner

Viele Leute fragen sich erst einmal, was ein Garten- und Landschaftsarchitekt eigentlich macht. Garten- und Landschaftsarchitekten beschäftigen sich wie Hochbau- oder Innenarchitekten mit Planung, und zwar mit der für Gärten und Außenanlagen.

Landschaftsarchitekten bekommen bereits im Studium an der Universität oder Fachhochschule die Themen vermittelt, die nötig sind, um als Gartenplaner tätig zu werden, oder generell Außenanlagen mit viel Kreativität und Können zu entwerfen. Sie haben auch die Kompetenz, diesen Garten bis ins Detail durchzuplanen und anschließend die Baustelle zu leiten. Sie haben sozusagen den Beruf des Gartenplaners erlernt.

Qualität und Schwerpunkte für Gartenarchitekten als Gartenplaner:

Planungen von Garten- und Landschaftsarchitekten sind von einer künstlerischen Kreativität geprägt. Sie bieten unterschiedlichste und ganz individuelle Gestaltungskonzepte, die so dargestellt werden, dass auch der Kunde sie leicht versteht.
Durch die Ausbildung als technischer Ingenieur und durch die praktische Erfahrung sind die Planungen technisch-konstruktiv bis ins Detail ausgereift und gehen oft weit über einfache Standardbauweisen hinaus.

In der Bepflanzungsplanung sind die Fähigkeiten von Garten- und Landschaftsarchitekten ebenfalls wesentlich breiter gefächert und tiefgehender als in den allermeisten Ausführungsbetrieben. Das Ergebnis sind dauerhaftere Bepflanzungen, die besser aussehen und dabei noch weniger Pflegeaufwand verursachen. Dieser Aussage stimmen auch die meisten Garten- und Landschaftsbauer zu.

Durch die berufliche Erfahrung hat ein diplomierter Gartenplaner auch bei der Kostenkalkulation einen genauen Überblick. Führt er für die auszuführenden Arbeiten beispielsweise eine Ausschreibung durch, können die Arbeiten oftmals wesentlicher kostengünstiger als bei einer direkten Beauftragung einer Garten- und Landschaftsbaufirma angeboten werden.

Zudem können die Arbeiten der Ausführungsbetriebe im Rahmen einer Bauleitung vom Gartenplaner überwacht werden.

Studiengang und Dauer:

Um Garten- oder Landschaftsarchitekt zu werden, absolviert man ein Studium der Landschaftsarchitektur bzw. Landespflege an einer Fachhochschule oder einer Universität, welches sich in der Realität über vier bis sieben Jahre erstreckt.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung darf man die Berufsbezeichnung „Dipl.-Ing." bei Universitätsstudium oder „Dipl.-Ing. (FH)" bei Fachhochschulstudium führen.
Relativ neu sind die Berufsabschlüsse Master und Bachelor.

Schwerpunkte und Fächer im Studium:

Es gibt beim Studiengang der Landschaftsarchitektur unterschiedliche Schwerpunkte. Insbesondere in der Vertiefungsrichtung Freiraumplanung beschäftigen sich die Studenten thematisch als Gartenplaner.
Hierbei werden viele Fächer auf hohem Niveau bewältigt. Fachbezogene Fächer sind etwa:
Freies Gestalten und Freies Zeichnen, Entwerfen und Planen, Darstellungsmethodik, Perspektivzeichnen, darstellende Geometrie, Farben- und Formenlehre, Körper- und Raumkomposition, Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung, Städtebau, Planungsrecht, Bodenkunde und Chemie, Pflanzenverwendung, Vegetationstechnik, Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Obstgehölze, Ingenieurbiologie, Baukonstruktion, Vermessungstechnik, Erdmassenberechnung, Landschaftsbau, Bauabwicklung, Ökonomie, Datenverarbeitung in der Freiraumplanung, Geschichte der Gartenkunst, Gartendenkmalpflege, Geschichte der Baukunst, Städtebau und Regionalplanung, Naturschutz und Landschaftspflege, Landschaftsplanung, Umweltschutz, Ökologie, Faunistische Grundlagen, Landschaftsästhetik, Botanik, Geobotanik, Vegetationskunde, Standortkunde.

Vor allem Planungsseminare spielen eine große Rolle im Studium. Dabei werden, wie auch später im Berufsalltag, Projekte geplant und entwickelt. Diese Projekte werden regelmäßig als Hausaufgaben in Einzel- oder Gruppenarbeit bearbeitet, vom Dozenten korrigiert und anschließend ausführlich besprochen.

Praxiserfahrung und Tätigkeiten:

Die Gartenplaner unseres Büros haben bereits vor und während des Studiums umfangreiche Praxiserfahrungen in Garten- und Landschaftsbaubetrieben und in Planungsbüros gesammelt. Immer liegt eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner oder mehrjährige berufspraktische Erfahrung auf den Baustellen vor. Unsere Landschaftsarchitekten sind also gleichzeitig auch Landschaftsbauer.

Garten- und Landschaftsarchitekten, die als Freiraumplaner arbeiten, sind vor allem in Planungsbüros, in Behörden wie beispielsweise Gartenbauämtern oder in der Gartendenkmalpflege tätig. Sie planen Gärten und Außenanlagen in unterschiedlichsten Formen und arbeiten häufig eng mit Hochbauarchitekten zusammen. Gerade bei Wettbewerben befassen sie sich oft mit großflächigen städtebaulichen Themen.

Der Schwerpunkt beim Garten- und Landschaftsplanungsbüro Windt liegt auf einer anspruchsvollen Gartenplanung.

Auch andere Berufsgruppen bieten teilweise ihre Dienste als Gartenplaner an.
Mehr dazu siehe „Wie erkenne ich einen guten Gartenplaner?"



Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

Planung, Gestaltung und Pflege für Außenanlagen aller Art

Kaiserstr. 28, 52445 Titz

Telefon: 0 24 63 - 99 85 56, Mobil: 01 62 - 67 98 49 0

E-Mail: , Internet: www.frischer-windt.de

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