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Gartenplaner - verschiedene Ansprechpartner, Bezahlung und Kriterien für Qualität

Wer nach einer ganz individuellen Gartenplanung sucht oder etwa einen Schwimmteich bauen möchte, stößt ziemlich schnell auf die Frage nach einem guten Gartenplaner. Man findet auf vielfältige Weise Anregungen für die Gestaltung, z.B. in Zeitschriften, in Fernsehsendungen, im Gartencenter oder bei einer Gartenschau.

Viele Menschen betätigen sich beruflich als Planer  für den Garten und bieten ihre Dienste an.
Doch welche Unterschiede gibt es in der Ausbildung und bei den Tätigkeiten? Und wie wirkt sich das in der Gartenplanung aus?

In diesem Kapitel „Gartenplaner" soll auf die unterschiedlichen Ansprechpartner zu diesem Thema eingegangen werden, um Entscheidungskriterien für die Auswahl eines geeigneten Gartenplaners zu geben.

Gartenbesitzer als Gartenplaner

Viele Gartenbesitzer planen, bauen und bepflanzen ihre Gärten selbst. Für sehr viele kleinere und einfach gestaltete Gärten und bei geringem Budget für den Gartenausbau macht das auch Sinn. Das Geld für den Gartenplaner spart man sich dabei natürlich.

Und gerade als Gartenbesitzer mit Gartenerfahrung und Spaß an kreativer Tätigkeit möchten Sie vielleicht auch ganz bewußt ihren Garten selbst planen und allenfalls den einen oder anderen Tipp für ein Detail bekommen.

Andernfalls ist es durchaus sinnvoll, auf die Hilfe eines Gartenplaners zurückzugreifen, um einen individuelleren Garten, wie in den bunten Gartenzeitschriften dargestellt, zu verwirklichen. Wenn kompliziertere Situationen im Garten zu bewältigen sind wie z.B. die Überwindung größerer Höhenunterschiede durch Stufenanlagen oder Stützmauern, sind auch erfahrene Gartenbesitzer mit der Hilfestellung durch einen professionellen Gartenplaner vielfach besser beraten. Gerade kompliziertere Situationen oder Einbauten beinhalten ein gewisses Fehlerrisiko und verursachen häufig zu einem späteren Zeitpunkt unerwarteten Ärger oder Kosten.

Computerprogramme als Hilfestellung für Garten-Planer in Eigenleistung:

Manche Gartenbesitzer greifen auf kostengünstige Computerprogramme bei ihrer Gartenplanung zurück. Sie sind durchaus nützliche Hilfsmittel, um verschiedene eigene Gestaltungsideen auszuprobieren. Stift und Papier werden hierbei durch eine Software ersetzt. Einfache fachliche Informationen sind in einem gewissen Umfang sofort greifbar und müssen nicht lange in Büchern nachgeschlagen werden.
Es ist in der Lage, die eigenen Wünsche des Nutzers anschaulich zu visualisieren.

Von Nachteil ist, dass kein Programm besser funktionieren kann als der Nutzer es bedient. Dies bezieht sich nicht nur auf die Funktionsweise des Programms, sondern vor allem auf inhaltliche Komponenten. Dies betrifft das künstlerische Fingerspitzengefühl bei der Gestaltung mit Farben und Formen, das technische know-how bezüglich der normgerechten Bauweisen und auf die Pflanzenkenntnisse, welche nur durch eine jahrelange Ausbildung und Erfahrung angeeignet werden können.

Demnach kann ein Computerprogramm das Fachwissen eines Gartenplaners mit langjähriger Ausbildung und Erfahrung nicht ersetzen, sei es gestalterisch, technisch-konstruktiv oder wirtschaftlich.

Landschaftsgärtner als Gartenplaner

Viele Kunden, die eine gestalterisch und technisch relativ einfache Gartenplanung benötigen, sind bei einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb, der Entwurf und Ausführung aus einer Hand anbietet, durchaus gut aufgehoben.

Je umfangreicher und komplizierter die Aufgabenstellung ist, desto mehr Sinn macht es im Allgemeinen, einen Landschaftsarchitekten als Gartenplaner hinzu zu ziehen. 

Qualitätsmerkmale und Schwerpunkte für Landschaftsgärtner als Gartenplaner:

Die Planung durch Landschaftsgärtner zeichnet sich meist gutes technisches Hintergrundwissen aufgrund seiner Ausbildung aus. Die Erfahrung und Kompetenz in Fragen der praktischen Ausführung fließen in die Planung mit ein. In der Regel wurden Materialien, Mauerausbildungen, Bauweisen von Teichen oder auch Gestaltungsideen von der beauftragten Firma in der Vergangenheit schon öfters genutzt bzw. gebaut und sind damit gut erprobt.

Auch genaue Kenntnisse über Materialpreise und generell über Baukosten liegen dem Garten-Planer vor, da sie ja ständig damit arbeiten und kalkulieren.

Gerade sehr engagierte Landschaftsgärtner, die sich z. B. auf den Bau von Privatgärten spezialisiert haben, legen oft mit viel Erfahrung relativ schöne Gärten an. Die künstlerische Komponente ist jedoch bei der Ausbildung zum Landschaftsgärtner nur von untergeordneter Bedeutung und kommt somit in vielen Gärten leider zu kurz.

Der Gartenplaner beschränkt sich häufig auf eine Skizze oder einen Vorentwurf. Entsprechend werden viele Entscheidungen direkt bei der praktischen Ausführung getroffen und müssen auf der Baustelle mit den Kunden abgesprochen werden.

Eine Gefahr besteht darin, dass Materialien und Pflanzen bevorzugt eingeplant werden könnten, wenn sie bereits seit längerem auf Lager liegen und abverkauft werden müssen. Ebenso können funktionell und optisch geringwertigere Lösungen rhetorisch versiert angepriesen und anschließend umgesetzt werden, wenn sie sich einfacher und damit preisgünstiger bauen lassen: Somit steigt die Gewinnspanne der ausführenden Firma bei zuvor angebotenen Festpreisen. Hiermit soll keine Branche in Verruf gebracht werden, die meisten Firmen arbeiten zuverlässig. Es soll lediglich darauf hingewiesen werden, dass obige Möglichkeiten bestehen und es deshalb sinnvoll ist, einen Gartenplaner sorgfältig auszuwählen.

Ein künstlerisch anspruchsvoller und wirklich unabhängiger Gartenplaner, der bezüglich Materialien und Pflanzen aus dem Vollen schöpfen kann, ist der Landschaftsarchitekt.

Ausbildung Landschaftsgärtner / Gärtnermeister / Gärtnertechniker:

Landschaftsgärtner ist ein Ausbildungsberuf, der in anerkannten Garten- und Landschaftsbau-Ausbildungs-Betrieben erlernt werden kann. Die Ausbildung dauert drei (mit Abitur gut zwei) Jahre.
Im Gegensatz zu anderen Gärtnern, wie z.B. dem Zierpflanzen- oder Gemüsegärtner, bestehen die Tätigkeiten für einen Landschaftsgärtner nicht aus der Produktion von Pflanzen, sondern dem Bau von Gärten und anderen Außenanlagen. Die meisten Landschaftsgärtner arbeiten entsprechend auf Baustellen.
Ein Landschaftsgärtner mit Berufserfahrung kann sich wie in anderen Ausbildungsberufen zum Gärtnermeister oder -techniker weiterbilden.

Fächer und Schwerpunkte in der Ausbildung:

Wie in anderen Ausbildungsberufen auch liegt der Schwerpunkt natürlich in der praktischen Ausführung und speziell beim Landschaftsgärtner im fachgerechten Ausbau von Gärten und Außenanlagen, weniger in der Vermittlung von Fertigkeiten als Gartenplaner.
In der Berufsschule werden neben allgemeinen Fächern wie Deutsch, Sozialkunde, Sport und Arbeitsrecht auch Fachrechnen und Fachkunde unterrichtet. Hierbei werden Bodenbearbeitung und Bodenkunde, Düngerlehre und Pflanzenschutz und Funktionsweisen von Baumaschinen gelehrt. Es werden die Namen einer Reihe von Pflanzen und Techniken zu Pflanzarbeiten vermittelt, zu Rasenarbeiten, zu Belags- und Mauerarbeiten, zum Bau von Wasseranlagen und zum Bau von Sportplätzen. Grundwissen über gestalterische Darstellung, mit dem Schwerpunkt, Pläne richtig lesen zu lernen, gehört ebenfalls zu den Ausbildungsinhalten.

Praxiserfahrung und Tätigkeiten:

Da ein Landschaftsgärtner täglich auf der Baustelle arbeitet, hat er in der Regel genug Praxiserfahrung und Kompetenz bei der Ausführung, in der Regel jedoch weniger als Gartenplaner. Bei mehrjähriger Berufserfahrung und entsprechendem Interesse lernt er gleichzeitig einiges über die Gestaltungsideen der unterschiedlichen Anlagen.
Landschaftsgärtnermeister und -techniker, die oft in den Büros von Garten- und Landschaftsbauunternehmen arbeiten bzw. selbst als Geschäftsführer tätig sind, beschäftigen sich zudem vor allem damit, Angebote zu schreiben, die Baustellen zu organisieren und zu beaufsichtigen, Rechnungen und Nachkalkulationen aufzustellen. Hierzu ist viel technisches, organisatorisches und betriebswirtschaftliches Können nötig.

Für die Ausübung der Tätigkeit, Gärten anzulegen, ist die Ausbildung zum Landschaftsgärtner jedoch keine Voraussetzung. Jeder ungelernte oder fachfremde Mensch darf ohne Ausbildung eine Garten- und Landsschaftsbaufirma eröffnen und betreiben, was sich entsprechend in der Qualität widerspiegelt. Dementsprechend unterscheidet sich die Planungs- und Ausführungs-Qualität der am Markt vertrenen Firmen deutlich. Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Landschaftsgärtner als Gartenplaner und Ausführungsbetrieb zu beauftragen, dann finden Sie hier erprobte und für gut befundene Ansprechpartner.

 

Wenn Sie einen diplomierten Garten-Planer mit Berufserfahrung suchen, erfahren Sie hier, wer Ihr Ansprechpartner in der Nähe ist.



Dipl.-Ing. Johannes Windt

Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"

Planung, Gestaltung und Pflege für Außenanlagen aller Art

Kaiserstr. 28, 52445 Titz

Telefon: 0 24 63 - 99 85 56, Mobil: 01 62 - 67 98 49 0

E-Mail: , Internet: www.frischer-windt.de

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