Tipps zu Rampen und Stufen
Rampen
Kleinere Höhenunterschiede können mit Rampen überwunden werden. Sie sind einfach zu erstellen und können sowohl zu Fuß als auch mit Fahrzeugen genutzt werden. Bis zu einer Steigung von max. 10 % stellen sie im Hausgartenbereich eine gute Lösung dar. Einfahrtsrampen für Tiefgaragen können auch bis 15 %, maximal bis 20 % geneigt sein. Hierbei ist auf eine besonders rauhe Oberflächenbeschaffenheit zu achten. Es eignen sich zum Beispiel Betonpflastersteine mit Natursteinsplitt in der Oberfläche, welche wassergestrahlt sind. Dadurch tritt der eingearbeitete Splitt gut hervor, was die Steine besonders griffig macht.
Für Rollstuhlfahrer ist eine maximale Neigung von 6% anzusetzen, für gebrechliche Rollstuhlfahrer (Seniorenheime) max. 3% Längsgefälle und max. 1 % Seitengefälle.
Stufen
Bei größeren Steigungen auf fußläufig genutzten Flächen werden häufig Treppen benötigt. Sie sind so anzuordnen, dass sie bequem begangen werden können. Hierzu gehört, dass einzelne Stufen möglichst zu vermeiden sind, weil sie als "Stolperstufe" leicht übersehen werden. Meist kann man sie durch eine Rampe ersetzen. Alternativ kann sie durch gestalterische Maßnahmen optisch hervorgehoben werden, damit sie nicht übersehen wird. Ansonsten sollten immer mindestens drei Stufen zusammen angeordnet werden, damit sie als Treppe erkennbar sind. Auch von einem Wechselspiel zwischen einzelnen Stufen und Podesten ist abzuraten, da sie unbequem zu begehen sind und deshalb Sturzgefahr besteht.
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Dipl.-Ing. Johannes Windt
Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"
Planung, Gestaltung und Pflege für Außenanlagen aller Art
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