Dipl.-Ing. Johannes Windt TEL 0162 6798490

Büro für Garten- und Landschaftsplanung

Die Bepflanzung- wir machen sie im ganzen Jahr schön und pflegeleicht

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Unser Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Großraum Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen.

Hier erfahren Sie, wie das Garten- und Landschaftsplanungsbüro Windt, Schwohenend 55, 41352 Korschenbroich deutschlandweit eine schöne und pflegeleichte Bepflanzung für Sie fachgerecht planen und durchführen kann. Dies erfordert einiges an Sachverstand zu dem Thema. Wir erstellen für Sie einen detaillierten Pflanzplan, in dem das nötige know-how für dauerhafte Freude an der Gartenbepflanzung steckt.

Grübeln über Bepflanzung

 Schauen Sie unser Video zur Planung und Bepflanzung eines Privatgartens auf Youtube!

 

 

Wir bieten Ihnen die gewünschte Pflanzen-Planung gerne deutschlandweit an, auf Wunsch auch inklusive Pflanzenlieferung. In der Westhälfte von NRW können wir auch die Pflanzarbeiten übernehmen.

Kriterien für Gartenbepflanzung

Bei der Bepflanzung machen wir uns detailliert Gedanken über gestalterische und funktionale Aspekte, denn die Pflanze ist stets das Hauptgestaltungsmittel in der Garten- und Landschaftsarchitektur:

  • die artspezifischen Standortansprüche: Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche an die Korngrößenzusammensetzung (Lehm, Sand,…) und den Nährstoffgehalt des Bodens, sowie an dessen Feuchtigkeitsgehalt, den pH-Wert und an die Besonnung. Wenn diese Ansprüche beachtet werden, gedeihen die Pflanzen optimal und sind am widerstandsfähigsten gegen Krankheiten und Unkrautaufwuchs. Das spart Pflegeaufwand!
  • Berücksichtigung der Kundenwünsche: Vielfach haben unsere Kunden bestimmte Lieblingspflanzen oder bereits vorhandene Pflanzen, die in die Planung integriert werden sollen. Wir tun dies immer, soweit es möglich und für den Gesamtcharakter sinnvoll ist und erläutern unsere Planung ausführlich.

     

  • Wuchshöhe und -Breite: Bei Gehölzen beachten wir selbstverständlich die Endgrößen, die die eingeplanten Pflanzen erreichen können, damit nicht nach einigen Jahren schon der erste Auslichtungshieb notwendig wird. Bei Staudenbeeten werden die große Pflanzen nach hinten gepflanzt und die kleineren nach vorne, damit sich alles optimal entwickeln und man jede Pflanzengruppe sehen kann.
  • Gruppenbildung: Sowohl Sträucher als auch Stauden werden in Gruppen gleicher Art zusammengefasst, damit Farbflächen erkennbar werden und Konkurrenzverhältnisse sich weniger auswirken.
  • die unterschiedliche Konkurrenzkraft der Pflanzen: Wir kombinieren Arten mit vergleichbarem Ausbreitungsdrang miteinander. So halten sich starkwüchsige Pflanzen gegenseitig „in Schach” und schwachwüchsige Pflanzen können sich ungehindert entfalten. In Privatgärten wird schon bei diesem Thema vieles falsch gemacht, wodurch einige Arten auskonkurriert werden und andere nach kurzer Zeit ausgedünnt werden müssen.
  • Unkrauthemmung: Eine starke Konkurrenzkraft ist gerade bei Stauden vielfach erwünscht, weil eine konkurrenzstarke Bepflanzung sich gegenüber Unkräutern besser durchsetzen kann. Hierzu verwenden wir auch Ausläufer treibende Pflanzen, sofern die Beete durch Mauern oder Rasen eingegrenzt sind und die Pflanzen somit dort bleiben, wo wir sie haben wollen.

     

  • die optimalen Stückzahlen pro Quadratmeter: Je nach Ausbreitungsdrang und Endgröße der einzelnen Arten und erwünschtem Zeitrahmen bis zur Wirksamkeit einer Bepflanzung werden unterschiedliche Stückzahlen pro Quadratmeter gepflanzt. Storchschnabel (Geranium) beispielsweise wird mit 5-7 Stück pro Quadratmeter verwendet. Kleinere Arten, wie zum Beispiel viele Fetthennengewächse (Sedum) benötigen 16-25 Stück pro Quadratmeter. Für größere Stauden wie Riesen-Alant (Inula magnifica) reichen 1-2 Stück pro Quadratmeter.

  • die Geselligkeit der Pflanzen: Jede Art hat ihre eigene Geselligkeitsstufe, das heißt, bei welcher Art wie viele zusammengepflanzt werden sollten, damit es harmonisch aussieht. Ein Pampasgras ist beispielsweise eine typische Pflanze mit Geselligkeitsstufe 1. Es sieht als Solitär besonders gut aus. Andere Pflanzen, wie zum Beispiel Heidegewächse wirken erst in größeren Stückzahlen ansprechend. Richtig Eindruck macht ein Heidegarten ab mehreren Hundert Exemplaren mit einem Blütenmeer aus rosafarbenen, violetten und weißen Blüten als größere Teppiche. Diese Pflanzen gehören der Geselligkeitsstufe 5 an. So wird jeder Staude eine Geselligkeitsstufe zwischen 1 und 5 zugeordnet und in der Planung der Bepflanzung berücksichtigt.
  • Blütenzeitpunkte: Wir sorgen dafür, dass neben einem Hauptblütezeitpunkt immer wieder etwas erblüht und auch im Winter durch den Einsatz einiger immergrüner und Frucht tragender Pflanzen etwas Interessantes in der Bepflanzung zu sehen ist.
  • Blütenfarben: Wir bilden für die Blüten jeweils ein Farbthema. Bei größeren Freiräumen können unterschiedliche Teilbereiche mit unterschiedlichen Farbthemen gebildet werden. Niemals (außer bei Bauerngärten) kombinieren wir alle möglichen Blütenfarben wahllos. Die knalligen Farben würden den Reiz der zarteren Pastellfarben übertönen. Mögliche Farbthemen sind zum Beispiel: rot-orange-gelb, blau-hellblau-violett, gelb-blau, rein-weiß, rot-violett-blau oder Pastellfarben in rosa-hellblau-blassgelb-weiß. Beispielhaft hierzu ein paar Bilder aus dem Sommerblumenbeet im Privatgarten von Dipl.-Ing. Johannes Windt:

 

 

  • Blattfärbungen: Nicht nur Blüten können ein Highlight in einer Bepflanzung setzen. Wir achten auch auf die Farben der Blätter. Hübsche Blattfärbungskontraste sind mit rotlaubigen, gelblaubigen und silbrigblättrigen Bäumen und Sträuchern möglich. Ähnliches gilt für Pflanzungen aus Nadelgehölzen und für Staudenpflanzungen. Besonders der Herbst kann ein spektakuläres Farbenspiel bieten, wenn man rotfärbende mit gelb färbenden Gehölzen kombiniert.
  • Wir bilden Themen durch die Bepflanzung: Pflanzen sind in ihrer Ausdruckskraft viel stärker als die meisten gebauten Strukturen im Freiraum. Wir unterstreichen den Charakter der einzelnen Pflanze, indem wir andere Pflanzen des gleichen Themengebiets mit ihr vergesellschaften. Mögliche Themen sind zum Beispiel: Steingarten, Bauerngarten, mediterraner Garten, Gräsergarten, fernöstlicher Garten, Riesenwuchs-Garten, Wüstengarten, immergrüner Garten, Nadelgehölzgarten oder naturnaher Garten. Schon durch die Bildung eines Pflanzthemas erhält ein Freiraum einen individuellen Charakter.
  • Aspekte der Formenlehre: Künstlerische Gestaltungspotenziale stecken auch in der bloßen Form der Bepflanzung. Der Habitus von Gehölzen bildet die Grobstruktur. Die Form der Blätter die Feintextur. Die Reihung, Steigerung oder Kontrastbildung der Strukturen bringt einer Bepflanzung ihren besonderen Reiz. Die fein geschlitzten, dunkelroten Blätter eines japanischen Fächerahorns wirken zum Beispiel umso feiner, wenn dieser mit großblättrigen (womöglich gelbgrün gezeichneten) Blättern einer Funkie unterpflanzt wird, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch die Rindentextur und -farbe kann Anhaltspunkte für die Bepflanzung geben.
  • die benötigte Pflege der Bepflanzung: Wir kombinieren Pflanzen mit vergleichbaren Pflegemethoden. So benötigen Sommerblumen zumeist volle Sonne, regelmäßige Dünger- und Wassergaben, sowie ggf. Pflanzenschutz gegen Schädlinge. Daher werden Sommerblumen nur auf speziellen Wunsch hin auf kleiner Fläche eingeplant, immer separiert von ausdauernden Arten. Auch innerhalb der Stauden macht eine Gruppierung ähnlich zu pflegender Arten vielfach Sinn.

 

 

  • Wurzelbildung und Wechselwirkungen: Manche Gehölze wurzeln flach, andere tief. So zum Beispiel wurzeln Kiefern tief und werfen eine Nadelstreu ab, welche beim Verrotten zu einer Versauerung des Bodens führen kann. Rhododendron beispielsweise wurzelt flach, liebt sauren Boden und Halbschatten. Deshalb funktioniert eine Rhododendron-Bepflanzung unter Kiefern besonders gut. Andererseits gibt es Pflanzen, deren Laubstreu Giftstoffe absondert, um Unterwuchs zu unterdrücken. Zu nennen sind die Rosskastanie und die Walnuss. Unter diesen Gehölzen lässt sich eine Unterpflanzung nur schwer etablieren. In jedem Fall muss das Herbstlaub bei diesen Arten entfernt werden.
  • Laubschlucker: Um Pflegeaufwand zu sparen, muss nicht immer das gesamte Herbstlaub aufgeharkt werden. Es gibt laubschluckende Unterpflanzungen aus Stauden und Kleinsträuchern.

Es gibt zahlreiche weitere Kriterien, die in der gezielten Benachbarung der Pflanzen untereinander ihren Ausdruck finden. Dass die fachgerechte Planung einer schönen und pflegeleichten Bepflanzung bei einem umfangreichen Pflanzensortiment nicht ganz einfach ist, liegt auf der Hand.

 

 

 

 

Wenn Sie sich Ihren Garten unter Beachtung dieser Regeln professionell planen lassen, so wird er sich qualitativ deutlich vom „normalen Durchschnittsgarten” abheben und bei überschaubarem Pflegeaufwand zu einem echten Schmuckstück entfalten können.

Nähere Infos und beispielhafte Pflanzpläne finden Sie im Kapitel Pflanzplan.

Auf Wunsch fertigen wir auch einen Pflegeplan für die Blumenbeete und Gehölzflächen an, auf dem Sie genau sehen, wann welche Pflanzen Ihre Aufmerksamkeit benötigen.

Tel.: 02182 8277644