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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

pflegeleichter Garten, ein Projektbeispiel

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Eine konfuse, pflegeintensive Pflanzung sollte optimiert werden.

Dieser relativ große Hausgarten war vor der Umgestaltung schon mit zahlreichen schönen und wertvollen Gehölzen und Stauden bepflanzt. Die Eigentümerin hegte und pflegte ihre Anlage, war jedoch mit dem optischen Gesamteindruck und dem Pflegeaufwand trotz intensiver Bemühungen nicht zufrieden, ohne zu wissen, was im Argen liegt. So vereinbarte sie einen Termin mit unserem Planungsbüro.

Die erste Beratung

Rasch stellte sich heraus, wie die Anlage mit einfachen Mitteln und geringen Kosten wesentlich optimiert werden konnte.

  • Die Rasenmähkante verlief in unregelmäßigen Schwüngen, welche einige Hügel und Dellen, sowie Knicks aufwiesen.
  • Eine bloße Verlegung der vorhandenen Rasensteine in harmonische Schwünge mit größeren Radien sollte ein erster Schritt zur Verbesserung sein. Wichtig war auch, die Pflanzflächen am Rand des Grundstücks in ihrer Breite stärker zu variieren. Schmale Bereiche sollten sich mit breiteren abwechseln, damit die Formgebung interessanter wirkt. Hierzu wurde der Entwurf für die neue Linienführung nicht auf Papier, sondern direkt in den Garten mit Markierspray auf den Rasen gesprüht. Der zu erwartende Effekt war somit direkt in Natura zu erkennen und auf Kundenwünsche konnte sofort eingegangen werden.

Folgende Gründe waren die Hauptursache für den erhöhten Pflegeaufwand:

  • Die Gesamtzahl der Pflanzenarten war sehr hoch, aber die Stückzahl pro Art relativ gering. So wuchs viel durcheinander und konkurrenzstärkere Arten setzten sich gegenüber schwächeren durch, wenn man nicht durch “schnibbeln und zubbeln” entgegenwirkte.
  • Die Pflanzdichte war teils zu gering. Offene Bodenstellen mussten regelmäßig durch Hacken von Unkraut befreit werden.

Hauptgrund für den optisch unbefriedigenden Anblick war folgendes:

  • Verschiedene Arten aus verschiedenen Themenbereichen wurden in Form eines „Sammelsuriums” gedankenlos nebeneinander gepflanzt. Rosen standen neben Rhododendron, Gräsern und Heidepflanzen. Der Garten sah überall gleich aus: wie ein chaotischer Gemüsegarten. Eine wesentliche Verbesserung konnte hier durch eine bloße Umgruppierung der vorhandenen Pflanzen erreicht werden. Einige wenige Arten wurden entfernt, bei anderen Arten wurden einige Exemplare ergänzt, um deutlicher Farbflächen herauszuarbeiten.

Umpflanzen und Umgruppieren der Gewächse macht den Garten pflegeleichter

Nachdem die Steine für die neue Rasenmähkante gemäß Skizze in Beton verlegt waren, so dass Hebungen und Setzungen nicht mehr auftreten konnten, wurde die Verwandtschaft zur gemeinschaftlichen Umpflanzaktion zusammen getrommelt. Zunächst haben wir alle Pflanzen, die versetzt werden sollten, markiert und ausgegraben. Anschließend wurden die Pflanzen nach Themen sortiert.

Die Größe des Gartens gab es her, dass im Garten unterschiedliche Themenbereiche herausgearbeitet werden konnten und durch die entsprechenden Pflanzen mit Leben gefüllt wurden:

  • Ein Bereich mit Gräsern
  • Ein immergrüner Bereich
  • Ein Heidegarten
  • Ein Sonnenstaudengarten (Blütenschmuck)
  • Ein Schattenstaudengarten (Blattschmuck)
  • Ein Rosengarten mit Hochstammrosen

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