Seniorenresidenz-Park OLGA-Park
Gegebenheiten des Objekts
Die Planung der Freianlagen am Seniorenresidenz-Park im Bereich des Altenwohnheims am OLGA-Park entstand unter teilweise gänzlich anderen Planungsanforderungen:
Das Grundstück für den Seniorenresidenz-Park befindet sich auf dem ehemaligen Zechenstandort Osterfeld in Oberhausen, direkt angebunden an die Fläche der ehemaligen Landesgartenschau OLGA. Dadurch gab es quasi keinen Bestandauf dem Gelände, weder baulicher noch vegetativer Art.
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Die vorhandene Fläche wurde aufgrund der Altlastenproblematik angefüllt. Es war daher wichtig, ein Versickern von Dachwasser im Außenraum zu unterlassen. Zudem musste in Teilen eine Grabesperre vorgesehen werden.
Ferner bietet diese Altenwohnanlage nicht schwerpunktmäßig die Betreuung von demenzkranken Senioren an, wohl aber musste die Gestaltung der Freianlagen im Seniorenresidenz-Park die spezifischen Bedürfnisse dieser Seniorengruppe berücksichtigen. Ein Teil des Gebäudes sollte für betreutes Wohnen genutzt, der übrige Teil für pflegebedürftige Bewohner ausgeführt werden.
Aufgrund verschiedener Eigentümer musste die Gesamtfläche in der Ermittlung der Massen und Kosten in zwei Grundstücksteilen erfolgen: Ein Teil für das Grundstück, auf dem das Gebäude steht und ein anderer Teil für ein großes, seitlich daneben liegendes Grundstück.
Die Gesamtkosten für den insgesamt 4.641 m² großen Seniorenresidenz-Park beliefen sich auf 293.899,00 Euro, was 63,33 Euro pro Quadratmetern entspricht.
Vorentwurfsplanung für den Seniorenresidenz-Park
Wieder wurden zwei Varianten zur Seniorenresidenz-Park-Gestaltung ausgearbeitet. Besonderer Schwerpunkt lag hier auf der Gestaltung des Innenhofes des Seniorenparks, der als nach Süden ausgerichteter Atriumhof als Mittelpunkt und Attraktion der Außenanlagen dient. Trotz der geringen Abmessungen sollte hier sowohl ein großzügiger Sitzbereich als auch ein kleiner Rundweg für gehbehinderte Senioren mit Anschluss in den Park der Seniorenresidenz (seitliches Zusatzgrundstück) integriert werden. Anregungen zur Sinneserfahrung sollten sich auf Wunsch des Bauherren auf den Atriumbereich des Seniorenparks beschränken. Die den Erdgeschossapartments zugehörigen privaten Terrassen mit Grünbereich wurden optisch durch eine niedrige Blühstrauchhecke von den Gemeinschaftsflächen abgegrenzt.
Für das betreute Wohnen wurde im Innenhofbereich eine separate Terrasse, ausgerichtet zum Olga-Park hin, vorgesehen.
In einer Variante zur Seniorenresidenz-Park-Gestaltung wurde eine geradlinige Erschließung, in der Alternative eine geschwungene Wegeführung, die letztlich zur Ausführung gekommen ist, vorgeschlagen.
Im sich westlich anschließenden Grundstücksteil wurde ein Spazierweg geplant, der wieder Ausruhpunkte und Treffpunkte sowie Anregung zur gemeinschaftlichen Betätigung (Pavillon, Schaukel, Sitzbänke) anbot.
In diesem Seniorenresidenz-Park galt es zudem einen Gasentlüfter für Grubengas sowie die Feuerwehr- und Anlieferzufahrt harmonisch in die Fläche zu integrieren.
Weiterführende Kapitel zum selben Thema, bzw. Projekt
Ausführungsplanung und Ausführung Seniorenresidenz-Park
Dipl.-Ing. Johannes Windt
Deutschlandweiter Ingenieurverbund für Garten- und Landschaftsplanung "Frischer Windt"
Planung, Gestaltung und Pflege für Außenanlagen aller Art
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