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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

Carpinus betulus ‚Fastigiata’ – Säulenhainbuche

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Kleiner bis mittelgroß werdender Baum mit sehr regelmäßiger, schmal eiförmiger Krone und straff aufstrebenden Zweigen.

Beschreibung der reinen Art Carpinus betulus:

Herkunft: heimisch

Habitus, Größe: Wuchshöhe ca. 25 m; spannrückiger, drehwüchsiger Stamm; aufsteigende an der Spitze überhängende Äste; auch 5-10 m hoher Strauch; breit kegelförmig; mäßig lichtdurchlässig; Kronendurchmesser ca. 7-18 m

Wuchsleistung: Höhenzuwachs pro Jahr ca. 30-35 cm, Zuwachs in der Breite ca. 25-30 cm; Jugend: etwas träge

Laub: Herbst gelb; bei Typen mit anhaftendem Laub nachbräunend; lange anhaftend

Blüten, Früchte: hängende Fruchtstände bis Frühjahr haftend; einhäusig; Blüten männlich: gelbe Kätzchen, 4-7 cm lang vor oder während des Austriebs (April-Mai); Blüten weiblich: unscheinbar; Früchte Oktober

Wurzeln: herzförmig ausgebreitet; hoher Anteil an Feinwurzeln oben; Mycorrhiza-Pilze, bis 1,4 m tief; strahlenartig ausgebreitet; nur mäßig intolerant; Pilze: obligate Ektommycorrhiza-Pilze

Boden: keine besonderen Ansprüche; tiefgründig; sauer bis alkalisch; kalk- und humushaltig; auch hoher Grundwasserstand; frisch-feucht; nährstoffreich; lehmig; toleriert die meisten Böden; auch mäßig trocken; auch nicht zu nährstoffreiche Sand- und Tonböden; auch kurzzeitig überschwemmt, jedoch nicht (stau)nass; passt sich Gegebenheiten an; nicht verdichtet, versiegelt; chloridempfindlich; pH 4,2-5,0 bevorzugt

Besonnung: sonnig-halbschattig; verträgt viel Schatten

Klima: kühl – mäßig warm; frosthart; windresistent; hitzeverträglich; übersteht sommerliche Trockenzeiten relativ gut; bedingt stadtfest

Verwendung: Kübel, Container, Straße: bedingt geeignet; nicht in befestigten Flächen; Solitär; Gruppen; (geschnittene) Hecken: Wuchshöhe 1-4 m; Windschutz, Vogelschutz; Bodenfestiger; Laubwälder; Hartholzaue; Eichen-Hainbuchenwald; Wegränder; Niederwälder; Straßen; Autobahnen; Ebene; Hügelland; Jahrhunderte lang als Hecke mit einer Wuchshöhe von 6 m und einem Kronendurchmesser von 0,6 m; wenn schöner Stamm mit Kurztrieben nach allen Seiten, wenn Kurztriebe zu astig werden, diese auf Astring wegschneiden; Stamm stäben; nur pflanzen, wenn Knospen aufbrechen; Sommerpflanzung nur bei Nacht, dann 24-48 Stunden vorher gut wässern, etwas flüssigen, mineralischen Dünger hinzufügen, mit feuchtzuhaltenden Tüchern vor Sonne schützen; fördert Eiche, Kiefer, Tanne, Lärche; Stämme reflektieren Scheinwerferlicht gut; Hainbuchenwälder > 500 m; im Ackerhügelland auf Löß, Lößlehm immer mit Stieleiche, je westlicher, desto mehr Buche drin, je östlicher, desto mehr Winterlinde drin; reich an Kräutern, Frühjahrsblühern; Hainbuchen-Aue: auf tiefgründigen, nährstoffreichen, feuchten Standorten mit Stieleiche, Lößeinwaschungen oft als NSG; Wege rein; keine periodische Frühjahrsüberflutung

Alter: 150 Jahre; 100 Jahre schon kernfaul und wipfeldürr

Erkennung: klar

Sonstiges: knapper Wurzelraum -> Krone schmaler; Pflanzung mit Ballen; hohes Stockausschlagsvermögen; robust; Laub wirkt bodenverbessernd; zerstreutporig; Mullhumusbildner, nach ½ bis 11/2 Jahren Streu zersetzt; 2 x per Jahr schneiden: Januar/Anfang Februar und Anfang Juli

Besonderheit der hier angebotenen Sorte ‚Fastigiata‘:

schmal-eiförmige Krone und sehr dichter, regelmäßiger Wuchs; durchgehende Stammverlängerung bis zum Wipfel; Höhe: bis ca. 15 m, Kronendurchmesser bis ca. 6m;

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