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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

Ginkgo biloba – Ginkgobaum

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Die letzte Art ihrer Gattung ist ein lebendes Fossil, welche schon vor den Dinosauriern den Planeten besiedelte; gehört trotz der fächerartigen Blätter in die Gruppe der Nadelbäume. Die Stammverlängerung geht in der Jugend exakt senkrecht nach oben, garniert von waagerechten, seitlichen Ästen. Hohe und ovale Krone im Alter; Leuchtend gelbe Herbstfärbung

Blüten, Früchte: zweihäusig, Früchte mit nussartigem Samen; glibbriges, gelbes Fruchtfleisch nicht essbar, Kern essbar; Blüte Mitte Mai; Blüten winzig, gelb; reife Samenhülle riecht unangenehm

Laub: Blätter an Langtrieben einzeln, wechselständig, an Kurztrieben gebüschelt; Laubaustrieb hellgrün; später dunkelgrün, Herbstfärbung leuchtend gelb; männliche Pflanzen treiben 2 Wochen früher aus als weibliche;

Habitus/Größe: normal; Wuchshöhe ca. 20-25 m, selten bis 30 m; Krone unregelmäßig, sparrig verzweigt, anfangs schmal, später breiter werdend; lockerer Aufbau; ab 100 Jahre wird die Krone dichter

Wuchsleistung: Zuwachs pro Jahr ca. 35-40 cm in der Höhe und ca. 25 cm in der Breite

Herkunft: Südöstliches China, kam im 18. Jahrhundert nach Europa (wieder seit 30 Millionen Jahren)

Besonnung: verträgt Strahlung und Lufttrockenheit und Hitze; Lichtbaumart; sonnig-absonnig

Boden: keine besonderen Standortansprüche, an Boden anpassungsfähig; bei armen Böden jedoch langsames Wachstum; schwach sauer bis alkalisch; sandiger Lehm-Lehm; (mäßig) trocken-frisch; tiefgründig, gut durchlässig, nahrhaft; pH 5-7; gut: humoser Löß; chloridempfindlich;

Wurzeln: kräftiger Herzwurzler, Hauptwurzeln tief; Endommykorrhiza

Verwendung: Parkbaum; an Straßen (hier jedoch besser keine weiblichen Pflanzen nehmen wegen übelriechender, schmieriger Früchte); schöner Farbkontrast im Herbst neben Blutbuche; Alleen; Straße: gut geeignet;

Alter: kann einige Jahrhunderte alt werden

Erkennung: schon am Wuchs erkennbar, Kurztriebe mit kleinen Knospen

Sonstiges: etwas windempfindlich; keinerlei Krankheiten; Spätfröste können Austrieb schädigen, ansonsten winterhart; regenerationskräftig; Topophysis (Stecklinge von Seitentrieben wachsen als solche schief weiter); zuerst feinrissige, später grobgefurchte Borke; bis 750 m, relativ unempfindlich gegen Luftverschmutzung; mit Ballen pflanzen, sonst Anwuchsschwierigkeiten; windfest; ältere Bäume mit „Luftwurzeln“; Langäste rechtzeitig kürzen

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