Dipl.-Ing. Johannes Windt TEL 0162 6798490

Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

7. Preisvergleich Garten durch Ausschreibung

Sie sind hier: Startseite > So gehen wir vor > Preisvergleich durch Ausschreibung

ein Preisvergleich bei der Gartenplanung lohnt sich

7.1 Ausschreibung

7.1.1 Was ist eine Ausschreibung?

Bei einer Ausschreibung werden von mehreren Firmen Angebote auf der Basis der Gartenplanung und einer einheitlichen textlichen Leistungsbeschreibung zwecks Preisvergleich abgegeben.

7.1.2 Warum werden Ausschreibungen erstellt?

Die Angebote der Bieter werden darauf hin geprüft, ob sie den ausgeschriebenen Bauweisen entsprechen und der günstigste Bieter hat in der Regel die größten Chancen auf Auftragsabschluss. Da die Firmen bei einer Ausschreibung wissen, dass sie im direkten Wettbewerb stehen, werden zudem keine unnötig hohen Preise angeboten. Öffentliche Stellen, z.B. Stadtverwaltungen, die Bauvorhaben planen, müssen diese ab einer gewissen Bausumme ausschreiben. Aber auch Privatgartenbesitzern, die ihren Garten von einer Firma bauen lassen möchten, ist ab einem gewissen Projektumfang eine Ausschreibung zu empfehlen, vor allem um Kosten zu sparen.

7.1.3 Welche Arten der Ausschreibung gibt es?

Ausschreibungen sind in der VOB Teil A, der sogenannten Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen geregelt. Es gibt die öffentliche und die beschränkte Ausschreibung sowie die freihändige Vergabe.
Stadt- und Gemeindeverwaltung etwa müssen Bauleistungen in der Regel öffentlich ausschreiben. Jeder mit entsprechender Fachkompetenz kann hierbei ein Angebot abgeben.
Kleinere Bauvorhaben werden oft beschränkt ausgeschrieben, was heißt, dass geeignete Firmen, die anbieten sollen, vorher im Rahmen der Gartenplanung ausgewählt werden. Häufig ist es so, dass der Gartenbesitzer eine oder mehrere Firmen kennt, die an der Ausschreibung beteiligt werden sollen und der Planer nimmt aus seinem Geschäftspartnerkreis welche hinzu. Dann können die Firmen preislich „gegeneinander antreten”.
Gerade bei kleineren Privatgärten findet häufig eine freihändige Vergabe ohne förmliches Verfahren statt.

7.1.4 Was ist ein Leistungsverzeichnis?

 

Ausschnitt aus einemLeistungsverzeichniss

Ausschnitt eines Leistungs-
verzeichnisses (pdf-Format)

 

In einem Leistungsverzeichnis ist in einzelnen sogenannten Positionen genau beschrieben, wie die einzelnen Elemente im Garten zu erstellen sind. Hierzu gehören etwa genaue Angaben zu den Baumaterialien. Zu den einzelnen Positionen, wie z.B. „Pflasterbelag aus Betonstein 10x20x8, Beton grau, gefast”, ist die jeweilige Menge angegeben, also z.B. 25 m2. Das Leistungsverzeichnis erfüllt mehrere Funktionen:

Zum ersten ist es eine einheitliche Kalkulationsgrundlage für die Ausschreibung. Die Bieter geben die Einheitspreise an, also z.B. 1 m2 Pflasterbelag aus Betonstein kostet 30 €, und weisen daneben noch den Gesamtbetrag aus, also z.B. 25 m2 Pflasterbelag aus Betonstein kosten 750 €. Somit können alle Angebote genau verglichen werden.

Zum zweiten ist das Leistungsverzeichnis die Arbeitsgrundlage auf der Baustelle. Es dient hierbei als Arbeitsanweisung und wird als Grundlage für Bestellungen verwendet.

Zum dritten ist das Leistungsverzeichnis die Grundlage für die spätere Abrechnung. Wird mit der Firma kein Pauschalvertrag abgeschlossen, werden die tatsächlich zur Ausführung gebrachten Mengen abgerechnet, z.B. 24 m2 tatsächlich ausgeführter Pflasterbelag aus Betonstein statt der ausgeschriebenen 25 m2.

7.1.5 Wie werden die Angebote geprüft?

Die Angebote werden im Zuge der Gartenplanung rechnerisch, technisch und wirtschaftlich geprüft. Dabei sind viele Gesichtspunkte wie etwa Ausführungsfrist, Betriebs- und Folgekosten oder technischer Wert des Angebots zu berücksichtigen. Die Gegenüberstellung erfolgt in einem tabellarischen Preisspiegel, so dass die Preisunterschiede der einzelnen Anbieter übersichtlich ausgewertet werden können.

7.1.6 Was bedeutet „günstigster Bieter”?

Es ist durchaus möglich, dass nicht der billigste Bieter gleichzeitig der günstigste Bieter ist und dementsprechend den Auftrag erhält. Der günstigste Bieter muss ein Angebot abgegeben haben, dass auch technisch und wirtschaftlich der Überprüfung standhält.

Preisvergleich durch Preisspiegel

Beispiel eines Preisspiegels (PDF-Format)

7.1.7 Vergabe

Anhand des Preisspiegels entscheidet der Gartenbesitzer, welche Firma mit den Arbeiten beauftragt werden soll. Meist ist dies der günstigste Bieter. Aber auch subjektive Kritereien wie Sympathiepunkte können eine Rolle spielen. Im Zweifelsfall kann er sich auf eine Empfehlung des Bearbeiters der Gartenplanung verlassen.

7.2 Welche Schritte kommen nach der Gartenplanung?

Nach der Gartenplanung können im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten der Beteiligten die Bauarbeiten beginnen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Gerade bei komplizierteren Bauvorhaben ist es sinnvoll, wenn der Gartenplaner hierbei die Bauleitung übernimmt und direkt vor Ort auf die richtige Ausführung achtet. Wir richten uns dabei immer nach dem Kundenwunsch.

Informationen zu unserem Leistungsspektrum für Ausführungsarbeiten finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Johannes Windt
Inhaber
Schwohenend 55
41352 Korschenbroich
Tel.: 02182 8277644
mobil: 0162 6798490
Tel.: 02182 8277644