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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

Quercus rubra – Roteiche

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Herkunft: heimisch

Habitus, Größe: Wuchshöhe ca. 30 – 40 m, Kronendurchmesser bis 20 m; Stamm meist früh in starke Äste aufgelöst, Krone relativ regelmäßig, im Freistand weit ausladend; knorrig

Wuchsleistung: Zuwachs pro Jahr ca. 30 cm in der Höhe und ca. 20 cm in der Breite, anfangs Stieleiche schneller als Traubeneiche

Laub: lange haftend; 7-15 cm lang; kurzer Blattstiel (3-5 mm); 3-6 stumpfe Lappen; matt tiefgrün, unterseits heller, Herbstfärbung braun; anfangs gelb; stark lichtdurchlässig

Blüten, Früchte: Blüten im Mai: lamettaartige gelbgrüne Kätzchen; Eicheln an 2-10 cm langem Stiel, walzenförmig, 2-3 cm lang

Wurzeln: kräftig, Hauptwurzeln tiefgehend, dicht verzweigt, flach ausgebreitet, hoher Anteil an Feinwurzeln; anfangs Pfahlwurzel; schließt selbst Pseudogley auf und drainiert ihn so; Alter: Herzsenkerwurzelsystem

Boden: auch gelegentlich überflutete, tiefgründige Lehmböden, auch arme, saure Böden; auf nährstoffarmen Böden wird Traubeneiche größer als Stieleiche, anders umgekehrt; empfindlich gegen Grundwasserabsenkungen                 (->Wipfeldürre); frisch und tiefgründig, anpassungsfähig; schwach sauer bis alkalisch; lehmiger Sand bis Lehm, mäßig trocken bis frisch, kein Sand, kein Ton, keine Oberflächenverdichtung; teilweise Baumscheibenversiegelung möglich, wenn Wiese in der Nähe; verträgt Kalk; auch anmoorige Böden, auch wechselfeuchte Böden, gleiiger Podsol, Pseudogley; mit Birke auf Stagnogley

Besonnung: Sonne bis lichtschattig; braucht viel Licht; Jugend: schattenverträglicher

Klima: rauchhart, stadtklimafest, mäßig warm; braucht weniger Wärme als Traubeneiche; spätfrostgefährdet, frosthart; sehr sturmfest

Verwendung: Parks, Kulisse, Landschaft, an Straßen; Hausbaum auf dem Lande und zu Gehöften, City, Hangbefestigung (rutscht nicht mit ab): dann gut bewurzelte Jungheister aus weitem Stand, aus der Terminale gezogen; Laubmischwälder, Hartholzaue, Windschutz; mit Birke, Esche, Ulme, Ahorn, Kirsche, Buche, Winterlinde zur Stammschonung, Reiseverhinderung; Straße: gut geeignet; Stockausschläge; blitzgefährdet; Ackerhügelland, obligate Ektommycorrhiza; bis ins Bergland; siehe Buche, Hainbuche

Alter: ca. 400 Jahre bis 1000 Jahre möglich

Erkennung: Ansatz der Blattspreite wie Ohrläppchen, Blätter kahl; sternförmiges Mark; Winterunterscheidung schwer; Terminalknospen kuppelförmig zugespitzt, bis 7 mm lang

Sonstiges: Es gibt verschiedene Rassen, die in ihren Austriebszeiten um bis zu 3 Wochen variieren; am besten im Frühling pflanzen, kann unter Umständen 1-2 Jahre nicht austreiben. Sie bildet in der Zeit Wurzeln und treibt dann. Stamm oft mit Ausschlägen bastardiert mit Trauben-Eiche; Jungbäume Wildverbiss ausgesetzt; großporige Gefäße: empfindlich gegen Stammverletzungen; große Astschnittwunden heilen – bei entsprechender Pflege – rasch zu; Stauwasser und Überschwemmung bis 3 Monate toleriert; Laub: bodenversauernd 

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