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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

Robinia pseudoacacia Frisia – Goldrobinie

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Die leuchtend gelb-grünen Blätter verleihen dem locker und etwas unregelmäßig wachsenden Baum seine einzigartige Charakteristik.

Beschreibung der reinen Art Robinia pseudoacacia

Herkunft: Nordamerika, war vor der Eiszeit aber heimisch

Habitus, Größe: Wuchshöhe ca. 25 m, Kronendurchmesser > 10 m; bizarrer Wuchs, Stamm krumm und schief

Wuchsleistung: Jugend extrem rasch, Zuwachs pro Jahr ca. 1,5 m in der Höhe, später mittel-rasch

Blätter: oben grün, unten gräulich; später Laubaustrieb, Herbst goldgelb; stark lichtdurchlässig

Blüten, Früchte: Blüte im Mai/Juni  in weißen, duftenden, nektarreichen Blütentrauben, braune Hülsenfrüchte, weit fliegend

Wurzeln: intensiv wurzelnd, Knöllchenbakterien als N-Binder, keine obligate Mycorrhiza; Wurzelausläufer; in der Jugend Pfahlwurzel, die nach 15-20 Jahren rübenartig abholzig wird, dann Senkerwurzelsystem, Hauptseitenwurzeln sehr flach (-14 m weit!); suchen anhaltend feuchte Bodenstellen; Sand: 2,6-3 m tief; kaum phytophage Insektenarten

Boden: anspruchslos; frischer, nährstoffreicher Lehm wie trockene, arme Sande, auch etwas kalkhaltig; schwach sauer bis alkalisch; versagt auf schweren, undurchlässigen, nassen, O2-armen Substraten; salzverträglich; sauer bis neutral bevorzugt

Besonnung: lichtschattig bis sonnig; schätzt volle Sonne

Klima: hitzeverträglich und wärmeliebend bis gelegentlich kühl; winterfrosthart, aber frühfrostgefährdet; stadtklimaverträglich; dürre-, industrie- und salzfest

Verwendung: wertvollen Holz; größere Gärten und Parks; wegen Ausläuferbildung gut zur Hangbefestigung; Bienenweide; Befestigung von Dämmen und Ufern, Halden; Laubstreu sehr stickstoffreich -> bodenverbessernde Wirkung; Alleen, große Hecken, Zierbaum; anspruchslos: Stadt und Siedlung; Pioniergehölz; Straße: bedingt geeignet

Alter: mehr als 200 Jahre

Erkennung: klar; Triebe: braun

Sonstiges: durch Wurzelbrut kaum kaputtzukriegen; 11 Vogelarten ernähren sich von den Samen; dornig, besonders in der Jugend; giftig; Zweige windbrüchig; verträgt gut Luftverunreinigungen; Alter: Windbruchgefahr; Rinde und Laub für Pferde nicht geeignet (Vergiftungsgefahr); an Kühe und Ziegen kann es verfuttert werden; giftige Ausscheidungen der Wurzeln und herunterfallendes Laub verdrängen einige Pflanzen; Laubstreu: C:N=14:1 -> ca. 1 Jahr Abbau -> Mull mit pH 6,4

Besonderheit der hier angebotenen Sorte ‚Frisia‘

Die Sorte ‚Frisia‘ trägt ein hell gelbgrünes Laubkleid, das ihr zusammen mit dem malerischen Wuchs eine außerordentliche Leichtigkeit verleiht. Sie wird bis 15 m hoch und 6-7 m breit.

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