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Gartenplanung Dipl.-Ing. Johannes Windt

Tilia platyphyllos – Sommerlinde

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Herkunft: heimisch

Blüten, Früchte: 2-5 blütig (meist 3); blüht früher als Winterlinde; Blüten duftend; Früchte deutlich 5-rippig, nicht zerdrückbar mit Fingern; Blüte: Juni/Juli, ab 15-20 Jahre

Laubfärbung: Herbstfärbung gelb; Blätter verrotten schnell; deutlich hervortretende Blattspitze; Blätter weicher and dünner als bei Winterlinde; bodenverbessernd; unten weiß-graue Achselbärte; Herbst gelb, oft früher Laubfall; früherer Austrieb als Winterlinde

Größe: Wuchshöhe ca. 30-40 m; Kronendurchmesser ca. 15-20 m; Krone breit kegelförmig, oft hochschäftig, doch Stamm in Krone meist gabelnd; Hauptäste weit aufstrebend, Zweige durchhängend; insgesamt regelmäßige Krone; weniger zu Wasserreisern neigend

Wuchsleistung: schneller als Winterlinde; bis 12 m sogar doppelt so schnell; will an Höhe gewinnen.

Besonnung: sonnig bis halbschattig

Boden: liebt Kalk; etwas feuchte, mineralische, gut mit Humus versorgte Böden; meidet sauren Boden; gut durchlüfteter Boden, Wurzelscheibe nicht verschließen (sieh Winterlinde); nährstoffreich; keine Staunässe!; anspruchsvoller als Winterlinde, tiefgründig; schwach sauer bis alkalisch; grobe Böden; chloridempfindlich (Tilia)

Verwendung: kein Park- und Straßenbaum für die Stadt (höhere Ansprüche an Boden- und Luftfeuchte, rauchempfindlich); Laubmischwälder; Dorflinde; Bienenweide; verträgt sich gut mit Eiche und Kiefer (beides Pfahlwurzler); Stadtrand; Wanderwege mit Eiche, Hasel, Hainbuche; Hang- und Uferbefestigung (wenn keine Wasserschwankungen), breite Schutzpflanzungen; Waldrand; spätfrostfreie Lagen; Steilhangsonnenseite

Alter: > als 1000 Jahre

Erkennung: Blätter 6-15 cm lang, Stiel und Blattspreite beidseitig behaart; auf Unterseite in Nervenwinkeln weißlicher Flaum; Frucht meist zu dritt, stark krautig, dickschalig (5 Rippen); Knospe mit 3 behaarten Schuppen; Triebe auf Sonnenseite rotviolett, Schattenseite hellrotbraun, kahl an der Spitze, manchmal noch schwache Behaarung; Knospen 6 mm rotviolett glänzend, fast immer von 3 erkennbaren Schuppen umgeben;

Wurzeln: Herzwurzler; dichtes, festes Wurzelwerk

Sonstiges: liebt Luftfeuchtigkeit; Extremstandorte meiden; Schnee- und Eislasten können gefährlich werden; großes Wasserbedürfnis; Linden werden licht, wenn sie zu dicht stehen und zu wenig Sonne bekommen; Stecklingslinden -> viele Wasserreiser; seltener als Winterlinde; zerstreutporig; frosthart; wärmeliebend, Luft- und Bodentrockenheit schlecht verträglich; salz-, stadtempfindlich; anfällig gegen Rote Spinne; windfest; wärmeliebend; das Herbstlaub zersetzt sich in nur 1-1,5 Jahren und entwickelt einen guten Mullhumus.

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